Dimensionen des Wandels zum Enterprise 2.0 - Teil II: Technologie
Als Privatperson wird man mit allerlei Technologien und Services konfrontiert. Facebook, wikipedia, iphone, ipad ... die Liste wird beständig länger. Im privaten Umfeld setzen wir wie selbstverständlich ein, was uns einen Nutzen bringt.
Die Erwartungshaltung wächst, diese Tools dann auch am Arbeitsplatz einzusetzen. Die Ansprüche der Anwender in Unternehmen werden immer individueller. Die Sekretärin benötigt andere Werkzeuge als die Expertengruppe für das Projektmanagement oder die Innovationsabteilung. Die Herausforderungen an IT-Abteilungen wachsen und es wird immer anspruchsvoller, der Aufgabe als interner Dienstleister und Technologietreiber weiterhin gerecht zu werden. Immer neue Anbieter von Social Software für den Unternehmenseinsatz werden sichtbar und die großen Player bauen ganze Social-Infrastrukturen zur Schaffung des Arbeitsplatzes 2.0.
Nachdem wir im ersten Teil unserer Info-Reihe die Dimension Organisation & Kultur beleuchtet haben, nehmen wir nun in diesem Artikel die Dimension "Technologie" beim Wandel zu einem Enterprise 2.0 etwas genauer unter die Lupe.
Welche Tools sind für die Arbeitswelt 2.0 geeignet und welche Businessziele kann ich damit umsetzen?
Eine neue Generation von Software
Social Software ist ihrem Ursprung nach nicht workflowbasiert und hat nicht das Ziel zu automatisieren. Vielmehr ist sie gekennzeichnet durch die Eigenschaft der Nutzungsoffenheit und kann sie als eine neue Genration von Software bezeichnet werden. Ganz allgemein unterstützt sie soziale Interaktion.
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Ausgewählte Social-Tools im Überblick:
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PROFILE sind das Kernstück der Social Interaktion, da sie die Identität des Anwenders abbilden. Eingebettet in eine Suite mit z.B. Wikis, Blog und Datei-Sharing findet eine automatische Verknüpfung mit allen Inhalten statt, an denen er beteiligt ist. Damit wird die personenzentrierte Kommunikation und Arbeitsweise unterstützt und die Vernetzung von Personen mit Inhalten genauso möglich, wie das schnelle Auffinden von Experten.
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WIKIS sind die Weiterentwicklung von Content Management Systemen und ermöglichen durch ihre einfache Bedienung die strukturierte gemeinsame Erarbeitung von Inhalte für jeden Mitarbeiter. Man unterscheidet dabei in Arbeitswikis zur Unterstützung von klar abgegrenzten Aufgaben (z.B. Eventorganisation) und dynamisch wachsenden Informationswikis. Beiden gemein ist, dass man Seiten kommentieren kann, diese versioniert werden und jegliche Inhalte wie Text, Fotos, Videos und Links integriert werden können.
WIKIS finden Sie in diesem Video einfach erklärt.
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BLOGS dienen der Kommunikation. Es werden in chronologischer Abfolge Beiträge niedergeschrieben und zur besseren Auffindbarkeit mit Schlagworten (Tags) markiert. Man kann Expertenwissen, wichtige Unternehmensmitteilungen oder Ideen zentral veröffentlichen. Sie ermöglichen ein direktes Feedback mit einer integrierten Kommentarfunktion und fördern somit den transparenten Dialog. Damit fördern Blogs den Erfahrungs- und Wissenaustausch in Unternehmen und unterstützen die Identifikation von Experten.
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MICROBLOGS zeichnen sich durch ihre Kurzform und wenig formale Regeln aus. So kann man mit kurzen Statusmeldungen seine Kollegen, Kunden und Partner über die eigenen Aktivitäten auf dem Laufenden halten. Microblogs integrieren jegliche Inhalte und bilden Kommunikationsflüsse auf eine nachvollziehbare Weise ab. Im Praxiseinsatz lösen sie bereits in einigen Unternehmen die E-Mail in der Projektkommunikation ab.
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FILESHARING ermöglicht die direkte Verteilung von Dokumenten durch Bereitstellung im Arbeitskontext. Es kann eher als eine Funktion bezeichnet werden, die in den meisten Social-Tools integriert ist. Man kann ein Dokument mit anderen "teilen" und somit das Versenden von verschiedenen Dokumentenversionen und das "sprengen" von E-Mail-Inboxen vermeiden. Der Dialog zum Dokument kann in manchen Social-Tools direkt am Dokument geführt werden.
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COMMUNITIES ermöglichen den Austausch von Informationen mit anderen Personen, die über gleiche Zuständigkeiten, Interessen oder Wissensgebiete verfügen. So können Expertengruppen über Abteilungsgrenzen hinweg in ihrer Zusammenarbeit unterstützt werden. Meist sind in Communities mehrere der zuvor erläuterten Werkzeuge nutzbar.
Diese Social-Tools unterstützen ganz allgemein die Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen. Wichtig ist es bei einem Einführungsprojekt bereits in der Analyse die bestehenden Möglichkeiten der Bürokommunikation zu prüfen, um bereits vorhandenen Werkzeuge entweder bewusst abzulösen oder entsprechend zu ergänzen.Es gibt eine Vielzahl an Herstellern, die sich der Entwicklung von Social Software für Unternehmen verschrieben haben und um die besten Plätze ringen. Die hier eingebundene Social-Software-Matrix soll einen Überblick über die führenden Anbieter bieten.
Was bringt mir und meinem Unternehmen das?
Der erfolgreiche Einsatz dieser neuen Generation von Software kann:
- Wertschöpfung durch Minimierung von Administration erhöhen
- agilere Organisationen durch stärkere Vernetzung innerhalb und außerhalb
- Wissenspotenziale sichtbar und nutzbar machen
- Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigern
- Kommunikation und Zusammenarbeit vereinfachen
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Fachkräfte finden, entwickeln und binden
- Was bietet IBM im Bereich Social Software HEUTE und in Zukunft?
- Inwieweit ersetzen oder ergänzen Social-Tools bereits vorhandene Werkzeuge der Bürokommunikation?
- Brauchen wir die Generation von Portalen 2.0 - der personalisierte Desktop mit Social-Integration?
Ihr Ansprechpartner bei der TwentyOne AG:



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